An(ge)dacht - 22. August 2016

Lünen <-> Dortmund

Das Bild ist von der Ausfahrt „Dortmund-Lanstrop“ von der A2 gemacht. Es drückt genau meine Situation aus. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen wohne ich noch in Lünen und werde dann ab dem 22.08. in Dortmund-Körne wohnen. Am Abend des 02.08. benutzte ich diese Ausfahrt.

Zu Hause angekommen las ich eine Text-Nachricht über facebook von einer Abitur-Kollegin, mit der ich von 29 Jahren in Unna Abitur gemacht habe. Ich habe sie morgens vorher kontaktiert. Sie ist in Lünen an einer Schule als Lehrerin tätig. Leider haben wir es nicht geschafft, uns in Lünen zu sehen. Sie hat sich über die Nachricht gefreut. „Es wird eng, weil noch Ferien und Urlaubszeit sind“, so schreib sie weiter. Einige Tage später entdecke in facebook ein Foto von einer ihrer Schülerin, die sie als Klassenlehrerin hatte und deren Kind ich vor 4 Jahren getauft habe. Die Welt ist ein Dorf und wir sind mittendrin.

Das Bild sagt auch: „STOP machen, sich zu besinnen durch welche Tür komme ich zu Gott!?“
Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen“, sagt Jesus im heutigen Evangelium. Wenn man sich bemüht, dann so glaube ich, ist diese enge Tür nicht eng, sondern sehr weit. „Es wird eng, weil ...“ so schrieb meine Abitur-Kollegin. Die Tür wird weit, wenn uns gelingt auf die Stimme dessen zu hören, der nicht nur der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Er sagt auch: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden.“ So gut in der Hinsicht auch facebook ist, besser ist face-to-face (zu deutsch: von Angesicht zu Angesicht).

Auf Begegnungen mit Ihnen freut sich

Norbert HAGEMEISTER, Pastor

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