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Kontakt  

Kath. Kirchengemeinde
St. Meinolfus

Rabenstr. 16
44143 Dortmund
0231 / 59 73 50
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Labyrinth

Details

Die Idee, ein begehbares Labyrinth entstehen zu lassen, kam bei der Kommunionvorbereitung im Pastoralverbund.

 

Im Herbst 2009 begann eine kleine Gruppe gemeinsam mit Herrn Pastor Frank Wecker und der Gemeindereferentin Frau Vera Seidel mit der Planung. Als Standort bot sich der Garten hinter dem Pfarrhaus in St. Meinolfus an.

 

Eine junge Linde sollte der Mittelpunkt des Labyrinths sein und so wurde der vorgesehene Platz ausgemessen und ein Plan gezeichnet. Noch im gleichen Jahr wurden die ersten Buchsbaumpflanzen gesetzt. Während des langen Winters ruhte die Arbeit.

 

Im Frühling wurde die Grasnarbe abgestochen, unzählige Steine und Wurzeln ausgegraben, Sand unter die Erde gemischt und Pflanzgräben gezogen. Hunderte Buchsbaumpflanzen ließen die Wege erahnen. Immer wieder wurde Unkraut entfernt und bei heißen sommerlichen Temperaturen die Jungpflanzen mit Wasser versorgt.

 

Im Oktober 2010 pflanzten 60 eifrige Kommunionkinder unter Anleitung, im Rahmen eines Projekttages, am äußersten Labyrinth - Ring. Anschließend sind sie ein erstes Mal den langen gewundenen Weg durch das Labyrinth zur Linde in der Mitte gegangen. Dabei erfuhren sie, dass ein Labyrinth kein Irrgarten ist.

 

Auch den nächsten Winter überstand das Labyrinth gut, lange unter einer dicken Schneedecke verborgen.

 

Im Frühling 2011 wuchs nicht nur das Labyrinth, auch unzählige Wildpflanzen zeigten ihr frisches Grün. Viele Stunden wurden mit Unkrautzupfen, Pflanzen, Harken, Gießen und Sand verteilen verbracht.

 

Die Familienkreise des Pastoralverbundes waren die ersten Besucher im fast fertigen Labyrinth. Mit bunten Bändern schmückten sie die Linde, in der Mitte.

 

Am 7. Mai war es dann soweit. Das Labyrinth in St. Meinolfus war gepflanzt. Sein Durchmesser beträgt 12 Meter, bei fünf Umgängen. 1266 Buchsbaumpflanzen wurden gesetzt.

 

Der Weg zur Mitte verläuft über ein Kreuz. Dieses ist an den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Der Eingang ist im Westen, wo die Sonne untergeht und führt Richtung Osten, zur aufgehenden Sonne, dem Ort des Lebens und des Lichtes. Bis zur Mitte ist es ein langer, symbolischer Weg, der nur auf den ersten Blick chaotisch wirkt. Wer es durchschreitet legt ca. 110 Meter zurück.

 

Freuen Sie sich auf das begehbare Labyrinth im Pfarrgarten an der Rabenstraße. Es ist frei zugänglich und darf zu jeder Zeit begangen und erlebt werden.