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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

Gabelsbergerstr. 32
44141 Dortmund
0231 / 59 43 33
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Geschichte des PV

Details

In unserer Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren ein grundlegender Wandel vollzogen. Stichworte: Individualisierung, Pluralisierung, Wertewandel, neue Technologien, Globalisierung.

Diese Veränderungen wirken stark in die Kirche hinein.

Stichworte: Kirchenaustritte, Rückgang der Gottesdienstteilnehmer, Überalterung der Gemeinde, Schrumpfung der Finanzen, geringere Zahl der Priester.

Auf diese Herausforderung haben die Gemeinden zu antworten versucht mit einem differenzierten Angebot für die Zielgruppen von Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren.

Diese Versuche führen die Gemeinden aber noch nicht aus ihrem „Versorgungsdenken" heraus. Selbst in vielen aktiven und lebendig erscheinenden Gemeinden hat sich ein Gemeindeleben ausgeprägt, das an ein Dienstleistungsunternehmen erinnert:

Einige wenige leisten ein Programm für viele, die mehr oder weniger beteiligt den Service konsumieren.

Diese Form der „Kirchesein" ist unter dem Druck des Priestermangels und der kleiner werdenden „Kerngemeinde" nicht mehr lange aufrechtzuerhalten.

Das Zweite Vatikanische Konzil hat für das Selbstverständnis der Kirche eine neue Blickrichtung eröffnet: Laien wie Priester tragen Verantwortung für die Sendung der Kirche (Lumen gentium 33).

Angesichts der beschriebenen Notlage sieht sich unsere Diözese gezwungen, die Dekanate aufzufordern, pastorale Verbünde zu bilden. Diese Notinitiative geschah noch ohne eine bis zu Ende gedachte Konzeption. Klar ist nur, dass es sich nicht um Neubildung von Großpfarreien handeln soll, sondern um Verbünde bestehender Gemeinden mit eigenem Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand. Ziel solcher Verbünde ist eine konzentrierte pastorale Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Laien.

Die Reduzierung von hauptamtlichem Personal soll so aufgefangen werden. In dieser Notlage liegt natürlich auch eine Chance. Es gibt in jeder Gemeinde sehr kompetente und engagierte Frauen und Männer mit einer Fülle von Begabungen, die längst Mitverantwortung für die Gemeinde übernom­men haben, und das nicht nur in den Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen. Vor diesem Hintergrund wurde diese neue Aufgabe angegangen.

Die Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände bildeten Ende 1998 ein Plenum, das sich aus jeweils vier Vertretern(innen) der drei Gemeinden zusammensetzte. Dazu gehörte dann noch eine Leiterin unserer Kindergärten.

Eine Vielzahl von Schwierigkeiten tat sich zu Beginn unserer Sitzungen auf. Um in dieser Phase keine allzu schwerwiegenden Fehler zu machen, haben wir zwei Vertreter der Gemeindeberatung unserer Diözese gebeten, uns ein Stück auf diesem Weg zu begleiten.

Nach dem die Startschwierigkeiten überstanden waren, wurden dann die ersten gemeinsamen Projekte geplant und erfolgreich durchgeführt.

Das untenstehende LOGO wurde als Erkennungszeichen für den Schriftverkehr und Nachrichten aus dem Pastoral­verbund entwickelt und soll den Umgang miteinander erken­nen lassen. Am 1. Januar 2002 wurde dann unser Pastoralverbund, dem wir den Namen Dortmund Mitte-Ost

gegeben haben, offiziell von unserem damaligen Erzbischof Johannes J. Kardinal Degenhardt, per Dekret errichtet.

Richtig spürbar wurde dies jedoch für die Gemeinden mit der Einführung von Dr. Klaus Korfmacher als neuen Leiter des Pastoralverbundes am I.Adventsonntag 2003. Eine Woche vor­her hatten wir den vorherigen Leiter Pfr. Neu verabschiedet und Pfr. Wiegel hatte eine andere Aufgabe übernommen.

Somit „fehlte" ein Priester. Es begann die Zeit des „gelebten ­Pastoralverbundes.

Dies änderte sich zum 21.08.2006. An diesem Tag hieß es „Herzlich Willkommen Vikar Frank Wecker“. Jener wurde neuer Vikar in unserem PV. Er übernahm unter Anderem die Jugendarbeit in unseren Gemeinden. Mit seiner Amtseinführung und der Ernennung Herrn Korfmachers zum Pfarrverwalter von St. Meinolfus aufgrund des Rücktritts von Pfarrer Enste vom 01.01.2006 wurden die Gottesdienstzeiten angepasst, so dass jeder Messe ein Priester vorstehen konnte.

Auch auf einen unserer Gemeindereferenten mussten wir ab dem 05.02.2006 verzichten, denn Herr Guido Kattwinkel wurde verabschiedet. Mehr als drei Jahre hatte er seinen Dienst zunächst in St. Liborius und dann im ganzen Pastoralverbund verrichtet.

All diese Veränderungen konnten unsere drei Gemeinden jedoch gut verarbeiten.

Im darauffolgenden Jahr kam erneut zwischenzeitliche Verstärkung für unseren Pastoralverbund in Person von Diakon Dr. Jörn-Peter Capito, dessen Ausbildung Ende März 2008 endete. Er verließ uns im Mai nach seiner Priesterweihe.

Der nächste Schritt, um unsere Gemeinden zu verändern und zu erneuern, folgte mit einer im ganzen PV durchgeführten Fragebogenaktion. Nach dessen Auswertung entwickelten wir das Pastoralkonzept „Perspektiven 2014“.

Im Jahr 2008 kam es zur Verabschiedung von Frau Silke Klute und etwas später zum Beginn von Herrn Hubertus Wand als Gemeindereferent. Es gab also weiterhin zwei Priester und zwei Gemeindereferenten in unserem Verbund. Unsere Entwicklung konnte weitergehen.

Eine wichtige Veränderung folgte 2009 durch die Bildung des Pastoralverbundsrates.

Dieser besteht aus dem Pastoralteam, den drei Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte und weiteren beratenen Mitgliedern. Sinn und Zweck des Pastoralverbundsrates ist die Beratung, Koordinierung und Beschlussfassung der den Pastoralverbund gemeinsam  betreffenden pastoralen Vorhaben, Anliegen und Fragestellungen.

Inzwischen sind gemeinsame Planungen von Veranstaltungen und Projekten im Gemeindeleben und deren Durchführung selbstverständlich. Erst kürzlich wurde die Erstkommunionvorbereitung gemeinsam gestaltet und auch unsere drei Messdienergruppen gingen gemeinsam auf Freizeit. Alles in allem haben wir das gute Gefühl. auf dem richtigen Weg zu sein, zusammenzuwachsen, uns näher und besser kennen zu lernen und so die sicherlich nicht immer leichten Aufgaben in der Zukunft zu bewältigen.

(Text: Hartmut Schipke, Überarbeitung: Leif Rabus)

   

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