Anmeldung

   

Newsletter  

Sie möchten die Pfarr-nachrichten und andere Neuigkeiten aus der Gemeinde automatisch erhalten? Melden Sie sich hier an!
captcha 
   

Kontakt  

Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

Gabelsbergerstr. 32
44141 Dortmund
0231 / 59 43 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

   

An(ge)dacht - 20. Mai 2018

 

 

Die Maienkönigin

Maria, Maienkönigin!

Dich will der Mai begrüßen,

O segne seinen Anbeginn,

Und uns zu Deinen Füßen.

 

Maria! Dir befehlen wir,

Was grünt und blüht auf Erden,

O laß es eine Himmelszier

In Gottes Garten werden.

 

Behüte uns mit treuem Fleiß,

O Königin der Frauen!

Die Herzensblüte lilienweiß

Auf grünen Maiesauen.

 

Vor allen sind`s der Blümlein drei,

Die laß kein Sturm erlauben:

Die Hoffnung grün und sorgenfrei,

Die Liebe und den Glauben.

 

O laß die Blumen um und um

In allen Herzen sprossen,

Und mache sie zum Heiligtum,

Drin sich der Mai erschlossen.

 

Die Seelen kalt und glaubensarm,

Die mit Verzweiflung ringen,

Die Stummen mache liebeswarm,

Damit sie freudig singen.

 

Damit sie gleich der Nachtigall

Im Liede sich erschwingen,

Und mit der Freude hellstem Schall

Dir Maienlieder singen.

 

 

(Guido Görres 1842)

 

St. Libori Gemeindefest 2018

Trubel am Turm

Gemeinde (er)leben
29.06. - 01.07.2018

Am letzten Wochenende im Juni findet das große Gemeindefest in Sankt Liborius, Dortmund-Körne statt.

Rund um die Kirche bieten Vereine und Institutionen der St. Libori Gemeinde ein vielfältiges Programm für Jung und Alt an.

FR -> Dämmerschoppen

SA -> Kinderfest, Trödel, frische Speisen & Getränke, Live-Musik

SO -> Fest-Gottesdienst, traditioneller Frühschoppen, Kinder-Animation

Kinderfest & Kistenklettern / Kaffee & Kuchen / Fisch- & Weinzelt / Reibekuchen & Pommes / Bier & Sekt / Trödelmarkt & Live-Musik und Vieles mehr!

Wir laden Sie herzlich ein mit uns "Gemeinde zu (er)leben"!

Weitere Informationen folgen.

Bei Fragen fragen: gemeindefest (at) stliborius.de
0231 22 13 13 88 (Anrufbeantworter)

An(ge)dacht - 06. Mai 2018

miteinander. versöhnt. leben

Unter diesem Leitwort steht in diesem Jahr die Pfingstaktion von Renovabis. Damit greift die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa zum 25-jährigen Bestehen ein seit ihrer Gründung zentrales Anliegen auf.

Dabei sollen im Jubiläumsjahr nicht nur Fragen der Aufarbeitung der oft gewaltbelasteten Vergangenheit in Mittel-, Ost- und Südeuropa in den Blick der Liebe kommen. Es geht auch um die aktuellen Konflikt-Szenarien und Kommunikationsprobleme zwischen Ost und West, die im Zuge der Flüchtlingskrise immer deutlicher geworden sind.

Sie sollten im Licht einer Liebe gesehen werden können, die sagt: „Es ist, was es ist!“

Drei Stichworte sind mit auf den Weg gegeben:

„miteinander.“ - dankbar realisieren, dass das Gegeneinander-Denken vorbei ist.

„versöhnt.“ - einen Strich unter die Vergangenheit zu ziehen und einen wahren Neubeginn zu wagen und sich der Perspektive des Lebens zu öffnen.

„leben.“ - vom Ganzen her leben, das meint miteinander versöhnt leben. Das umschreibt jene Seite des ewigen Lebens, die im Hier ihren Anfang nimmt und in der Gemeinschaft mit Gott im Himmel vollendet wird.

Dieses Leitwort trifft auf den Bericht der jungen Frau Marina Federchenko, die eine zweite Chance mitten im Krieg erlebte. Sie erzählt die Geschichte, wie sie als Bedürftige vor einiger Zeit eine Caritas-Einrichtung in Charkiw aufsuchte. „Sie haben mir nicht nur mit einem Schlafplatz geholfen und mir zu Essen gegeben. Auch einen Arbeitsplatz und eine Perspektive habe ich hier gefunden“, erinnert sich die 39-Jährige. Zuvor erlebte die Mutter mit ihren drei Kindern eine regelrechte Odyssee. Ihr Haus stand unweit von dem 2014 schwerumkämpften Flughafen in Donezk. Die Familie flüchtete in den Westen der Ukraine. Dort aber fanden sie keine rechte Unterkunft und fuhren zurück in die umkämpfte Heimatstadt. 2015 floh sie erneut, diesmal nach Charkiw, und blieb. Von dem Geld, das sie von der Caritas erhielt, kaufte sie ihren Kindern Sachen zum Anziehen. „Ich hatte nicht daran geglaubt, eines Tages wieder Kleidung im Geschäft einzukaufen“, sagte Sie. „Ich begann wieder daran zu glauben, das Leben könnte für uns wieder so sein wie vor dem Krieg“, sagt sie heute.

Ihr eigenes Reisebüro musste sie in Donezk zurücklassen, heute hat sie einen Job als Sozialarbeiterin und hilft als Geflüchtete anderen Kriegsflüchtlingen aus der Ostukraine. „Es sind meine Leute, und nicht immer werden sie im Rest des Landes willkommen geheißen“, sagt Federchenko. „Weil ich Ähnliches erlebt habe, kann ich mich gut in sie hineinfühlen.“ Ihrer Meinung nach sei zu wenig im westlichen Bewusstsein, dass der Konflikt im Osten ihres Landes weiterhin andauere. „In Europa wird noch immer geschossen und wir schauen uns Modemagazine im Fernsehen an“, schüttelt sie den Kopf.

Auf welcher Seite des Konflikts steht sie? „Zuhause spreche ich Russisch, aber ich bin Ukrainerin“, antwortet sie. Dann erzählt sie die Geschichte, wie ihr alter Freund sich auf die Seite der Separatisten geschlagen hat. „Die Freundschaft hört aber nicht auf“, sagt sie und ergänzt, ihre Hoffnung auf Frieden und Versöhnung habe sie nicht aufgegeben. Gerade, weil es auch viele gute Menschen in ihrem Land gebe, wie sie erfahren hat.

Auch dies steht für Kirche, für Liebe, für Caritas. Gott sei Dank.

Klaus Korfmacher, Pfarrer

 

   

Kalender  

<<  <  Mai 2019  >  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
    1  2  3  4  5
  6  7  8  9101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
   

Termine  

PV-Fahrt nach Albanien und Maz…

Juni
Sonntag
3

Familiengottesdienst St. Marti…

Juni
Sonntag
3
11:15 h
Kirche St. Martin

Eine Welt Verkauf

Juni
Sonntag
10
Kirche St. Liborius

Sitzung Eine Welt Kreis

Juni
Dienstag
12
18:00 h - 19:30 h
PfarrzentrumSt. Liborius

PGR-Sitzung St. Martin

Juni
Mittwoch
13
20:00 h
Gemeindesaal St. Martin