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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

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An(ge)dacht - 14. Oktober 2016

Liebe Brüder und Schwestern!

Am 15. Oktober ist der Gedenktag der Hl. Theresa von Avilia. Zugleich ist der 15. Oktober ihr Todestag. Doch eigentlich wäre ihr Todestag der 05. Oktober, doch im Jahre 1582 ist vom damaligen Papst Gregor XIII. eine Kalenderreform durchgeführt worden, um den kalendarischen Frühlingsanfang näher an den astronomischen zu bringen.

Auf einmal waren es 10 Tage weniger. Doch erleben wir es eigentlich nicht eher umgekehrt. Manche wünschen sich, dass es mehr Tage gibt. Es gibt aber nicht mehr Tage. In Psalm 90, Vers 12 heißt es: „Unsere Tage zu zählen lehre uns, dann gewinnen wir ein weises Herz." Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben. Doch wie sieht das aus?

Darauf gibt uns die Hl. Theresa Antwort geben: „Nichts soll dich beunruhigen; nichts ängstige dich. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt."
Er genügt und mehr braucht man nicht, aber auch nicht weniger.

Ihr
Norbert HAGEMEISTER, Pastor

An(ge)dacht - 01. Oktober 2016 (2)

„Ich rufe dir ins Gedächtnis:
Entfache die Gnade Gottes wieder,
die dir durch die Auflegung meiner Hände
zuteil geworden ist.
Denn Gott hat uns nicht
einen Geist der Verzagtheit gegeben,
sondern den Geist der Kraft,
der Liebe und der Besonnenheit."

Timotheus ist sehr jung Bischof geworden; damals verantwortlich für eine größere Region. Vielleicht heute vergleichbar mit einem Pfarrer, der einen pastoralen Raum leiten soll. Er erlebt viel Anfeindung von den Älteren, die sowieso alles besser wissen, weil sie meinen, mehr Erfahrung zu haben. Und überhaupt: Wieso sollte man sich von so einem jungen Hüpfer etwas sagen lassen?

Da erinnert Paulus seinen Schüler an das Geschenk der Taufe: Gottes Geist, der in ihm lebendig ist und wirkt. Dieser Geist wird ihm die nötige Kraft geben, weiter seiner Linie treu zu bleiben; die nötige Liebe seinen Gegnern gegenüber; und die
Besonnenheit, klug und angemessen auf die Berufspessimisten und Hochmütigen zu reagieren.

Uns allen täte die Erinnerung an dieses Taufgeschenk auch ganz gut. Momentan werden wir von Weltuntergangspessimisten nur so angeblökt:

- Das christliche Abendland geht unter!
- Die Flüchtlinge ruinieren uns!
- Sie bringen nur Terror und Gewalt!
- Wir müssen alle Grenzen schließen!
- Die Regierung tut nichts! ...

Wer sich besonnen die Lage und die Fakten anschaut erkennt leicht, wie unsäglich dumm und falsch diese Behauptungen sind. Ja, wir leben in einer Zeit, die eine Herausforderung für uns ist. Das gemütliche Leben auf der Insel der Seligen und Reichen ist vorbei. Aber: Wir alle haben die nötige Kraft ins uns, die damit verbundenen Aufgaben zu meistern. Und vor allem haben wir die nötige Liebe, in der „Bedrohung" konkrete Menschen in Not zu sehen und zu helfen. Es gibt keinen Grund zu verzagen und denen auf den Leim zu gehen, die aus Eigeninteresse die Ängste schüren. Wer sich dem Geist Gottes überlässt kann in großer Gelassenheit sagen: „Wir schaffen das!"

Ihr Pastor Gottschlich

Perukreis - Neuigkeiten 2016

Unsere letzte Freiwillige Jana Marie Hölscher aus Dortmund-Wickede war bis Ende Juli 2016 an der Manthoc-Schule der arbeitenden Kinder in Cajamarca/Peru im Einsatz. Sie wird bei einem Gemeindeabend im Saal von St. Martin am 20. Oktober, 19 Uhr, darüber berichten.

Die Partnerschaftsprojekte der Gemeinde St. Martin mit der Diözese Cajamarca gibt es bereits seit 1962. Die Informationen aus Cajamarca – besser bekannt als das „Grüne Blatt" – berichten jährlich über das aktuelle Geschehen. Jeder, der Interesse an weitergehenden Informationen oder einer Mitarbeit in unserem Perukreis hat, ist herzlich eingeladen, an dem Vortrag von Jana Hölscher teilzunehmen.

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„Für Homöopathie muss man ein wenig Hypochonder sein“

FaJuKi begrüßte Frau Wenger-Klein zum Thema „Homöopathie für Kinder"

An einem Mittwoch Abend durfte das FaJuKi-Team Frau Brigitta Wenger-Klein aus der Landgrafen-Apotheke im Gemeindehaus St. Martin begrüßen. Frau Wenger-Klein ist Fachapothekerin für Offizin Pharmazie mit den Weiterbildungen für Ernährungsberatung, Naturheilverfahren und Homöopathie, sehr sympathisch und verfügt über ein enormes Wissen, welches Sie den 18 Teilnehmerinnen interessant und leicht verständlich näher gebracht hat. Wie viele der Teilnehmerinnen war auch für Frau Wenger-Klein die Geburt ihres Sohnes der Anlass, der sie dazu brachte, sich intensiver mit der Homöopathie zu beschäftigen.

Zunächst begann Frau Wenger-Klein mit den Grundlagen der Homöopathie und erklärte die Hintergründe zur „Entstehung" der Homöopathie sowie dem Leitsatz „Similia similibus curentur" (Gleiches mit Gleichem behandeln). Sie erklärte die Bedeutung der Potenzen und gab gute Tipps zur Dosierung. Ganz wichtig war jedoch, dass man ein wenig Hypochonder sein muss, wenn man mit Homöopathie Erfolge erzielen will: Bei dem Kleinsten Indiz sollte sofort mit der Medikation begonnen werden.

Im weiteren Verlauf hatte Frau Wenger-Klein typische Erkrankungen wie Grippe, Wundversorgung, Zahnungsbeschwerden u.v.m. skizziert und die richtigen Mittel zur Behandlung vorgestellt. Es gab individuelle Fragen und alle Teilnehmer notierten die zahlreichen Informationen, Tipps & Tricks.

Es war ein informativer und kurzweiliger Vortrag, der sowohl für den absoluten Laien sowie für diejenigen geeignet war, die sich bereits mit der Homöopathie beschäftigt hatten. Eine wichtige Botschaft: Das Team der Landgrafen Apotheke ist zu jeder Zeit für individuelle Gespräche und Therapievorschläge bereit. Frau Wenger-Klein ist begeistert von den Möglichkeiten dieser alternativen Heilmethode ohne dabei die Schulmedizin zu verteufeln. Ganz im Gegenteil ist eine Mischung für sie oft der richtige Weg.

Wir freuen uns auch 2017 wieder einen Vortragsabend zu dem Thema anbieten zu können und unser Angebot um das Thema „Schüssler-Salze" zu erweitern.

An(ge)dacht - 15. September 2016

Wohlbehalten zurück!

Beeindruckend war die Reise ins Baltikum. Drei Länder an der Ostsee, hinter dem kurischen Haff.

Litauen, Lettland und Estland.

39 Mitglieder der drei Gemeinden St. Liborius, St. Martin und St. Meinolfus hatten die gemeinsame Reise angetreten und über Vilnius nach Riga bis nach Tallinn und mit dem Flugzeug zurück

Beeindruckend die Landschaften, herausgehoben das kurische Haff.
Das Holocaustmahnmal in der Nähe von Riga, wo Menschen aus unserer Nachbarschaft erschossen und begraben wurden.

Wir beteten im Wald von Riga. Zuletzt feierten wir die Hl. Messe im
Birgittenkloster in Tallinn. Entferntester Punkt von zu Hause bei dieser Reise und doch zu Hause!

Der unbändige Wille zur Freiheit und zur Selbstbestimmung der Völker gab uns zu denken und machte uns froh in einem Land zu leben, das die Rechtsstaatlichkeit für ein höchstes Gut hält und Menschen Aufenthalt gewährt, das kriegerische Aktionen nicht ermöglicht.

Mit Blick aus der Geschichte der baltischen Republiken tut es gut zu wissen, wo wir zu Hause sind und dass wir in einem politischen Gefüge leben, das es ermöglicht, frei und geschützt zu leben.

Das haben wir hautnah erlebt und danken Gott für diese Erfahrung.

Klaus Korfmacher, Pfarrer

   

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