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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

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An(ge)dacht - 09. Mai 2021

 

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Am Donnerstag, dem 13. Mai, feiern wir 40 Tage nach Ostern Christi Himmelfahrt. Nichts neues, was ich Ihnen da sage. Vor einiger Zeit habe ich mal in einem Schulgottesdienst Kinder gefragt: „Wie kommt man denn zum Himmel?“

Ganz spontan hörte ich die Antwort: „Mit einer Rakete!“. Die Antwort des Kindes war überraschend – überraschend richtig. Aber Jesus ist nicht mit einer Rakete in den Himmel aufgefahren. Im Markus-Evangelium ist zu lesen, dass Jesus in den Himmel aufgenommen wurde und sich zur Rechten Gottes setzte. (vgl. Mk, 16, 19)

Der Himmel, den wir sehen ist weiß und blau, manchmal grau und trüb. Es ist der gleiche Himmel, den Juri Gagarin als erster Mensch im Weltraum vor gut 60 Jahren umrundet hat.

Das ist gut 60 Jahre her. Nach der Ladung soll er gesagt haben: „Ich bin in den Weltraum geflogen – Gott habe ich dort nicht gesehen!“

Der evangelische Pfarrer Eberhard Helling aus Lübbecke hat sich in einem Rundfunkbeitrag mit der Aussage von Juri Gagarin beschäftigt.

„Lange Zeit dachte ich: Das ist ja nun der naturwissenschaftliche Beweis: Gott gibt es nicht. Aber: Was soll ich, was kann ich dann noch glauben?! Als Theologe weiß ich heute natürlich: Der Himmel, den wir sehen können, ist nicht das, was Christen mit Himmel meinen. Für Christen ist mit Himmel die Gegenwart Gottes gemeint.“ (Quelle: Kirche im WDR5)

Der Himmel ist die Gegenwart Gottes. In diese Gegenwart Gottes ist Jesus als der Auferstandene gegangen. Doch was bedeutet das für uns heute?

„Richtet euren Sinn auf das, was oben ist, nicht auf das Irdische!“ (Kol 3,2) sagt Paulus der Gemeinde in Kolossä und auch uns.

Das was oben ist, kann man aber nur erfahren, wenn man nicht ständig, aber doch hin und wieder nach oben schaut, sondern auch das wahrnimmt, was um uns herum passiert.

Das bedeutet für mich:

Mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen.

Wahrnehmen, was auf der Welt passiert

und auf die Kraft Gottes zu vertrauen, den Heiligen Geist.

Norbert Hagemeister, Pastor

 

An(ge)dacht - 25. April 2021

 

Der kommende Sonntag-4. Sonntag der Osterzeit– wird auch der

„Gute Hirte Sonntag“ genannt.

Am 09. Mai 2021 wird der „Muttertag“ gefeiert.

 

Was ist eine Mutter?

 

Eine Mutter ist die Seele der Familie

Sie ist ein Geschenk Gottes.

Die Mutter schenkt mir und allen in der Familie Nähe und Geborgenheit.

Sie gibt mir Schutz und Halt, wenn ich mich fürchte.

Sie schließt mich in die Arme, wenn ich weine und traurig bin.

Sie bleibt bei mir, wenn ich Angst habe. Sie tröstet und ermutigt mich.

Sie traut mir etwas zu und gibt mir einen guten Rat zur rechten Zeit.

Sie versteht mich. Sie hört zu mit den Ohren und mit dem Herzen.

Sie streichelt mich zärtlich und verbindet meine Wunden.

Sie vergibt mir meine Fehler und liebt mich trotz allem.

Eine Mutter ist ein Geschenk.

Danke, guter Gott, für alle Mütter.

Danke für alle Mütter, die von dir Erzählen.

Danke, guter Gott für jeden Handschlag, den unsere Mütter für uns

getan haben.

 

Herzlichst Ihre

Janine Hellbach

 

 

 

 

 

 

 

An(ge)dacht - 11. April 2021

 

Liebe Brüder und Schwestern!

In den vergangenen Tagen haben wir Ostern gefeiert. Es war schon das zweite Ostern in der Corona-Pandemie. In diesem Jahr war mehr möglich als im letzten Jahr 2020, wo alle Präsenz-Gottesdienste abgesagt wurden.

Als an den Ostertagen die Orgel spielte, hätte man – vermutlich - am liebsten mitgesungen. Hätte!!! Aber es ist leider – noch nicht – möglich. Ich frage mich dann immer wann? Wann können wir, wann dürfen wir denn?

Das sind einige Fragen von vielen Fragen, die Menschen bewegen. Doch die Welt steht nicht still. Vor wenigen Wochen gab es das Verbot der Segnung von homosexuellen Paaren. Die Glaubenskongregation betonte im Vatikan, es sei „nicht erlaubt, Partnerschaften einen Segen zu erteilen, die eine sexuelle Praxis außerhalb der Ehe einschließen, wie dies bei Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts der Fall ist". Das rief außerhalb und innerhalb der Kirche Kritik hervor.

„Vor 11 Jahren hat der Bischof von Essen Franz-Josef Overbeck bei Anne Will noch erklärt: ‚Homosexualität sei wider die Natur von Mann und Frau und eine Sünde.‘ Heute fordert er, wie er sagt: eine ernsthafte und zutiefst wertschätzende Neubewertung der Homosexualität.“, so der Moderator des heute-journals Claus Kleber bei der Anmoderation zu einem Interview mit ihm am 28.03.2021.

Homosexuellen Menschen, so der Katechismus der Katholische Kirche unter der Nummer 2358, „ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen.“

So zeigen sich unsere Gemeinden solidarisch mit ihnen und deswegen hängen auch um unsere Kirchen herum Regenbogenfahnen. Denn Gott liebt jeden Menschen, wirklich jeden Menschen.

„Dreh dich um, dann kannst du über ‘n Tellerrand seh'n
Alles bunt, musst nur ein Stückchen weiter geh'n“

Das sind Zeilen aus dem Lied: „Regenbogenfarben“ der Sängerin Kerstin Ott. Sich umzudrehen und die Welt wahrzunehmen, wie sie ist: Bunt und nicht schwarz-weiß und damit vielschichtig. Kein entweder oder, sondern SOWOHL ALS AUCH.

Norbert Hagemeister, Pastor

 

Gottesdienste an Ostern 2021 in St. Martin

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
die drei folgenden Gottesdienste aus St. Martin werden in den kommenden Tagen übers Internet übertragen (Zoom und YouTube):
 

Gründonnerstag

Am 1. April wird um 19.30 Uhr Abendmahlgottesdienst gefeiert (Pastor Norbert Hagemeister)

Karfreitag

Am 2. April um 15 Uhr: Liturgie vom Leiden und Sterben Christi (Pfarrer Dr. Klaus Korfmacher)

Karsamstag – Osternacht

Am 3. April um 21 Uhr wird in St. Martin die Osternacht gefeiert (Pfarrer Dr. Klaus Korfmacher)
 
Die Teilnahme über Zoom ermöglicht, "Gesicht zu zeigen": Schalten Sie gerne Ihre eigene Kamera ein und werden Sie dadurch ein sichtbarer Teil der digitalen Feiergemeinde! Wichtig: Vergessen Sie nicht, die Audioverbindung aufzubauen! Der digitale Einlass ist jeweils 15 Minuten vor dem offiziellen Beginn.
 

t1p.de/SanktMartinDo-Zoom

Ganz unkompliziert ist das Zuschalten über YouTube. Besuchen Sie dazu einfach den YouTube-Kanal der Gemeinde. Die Übertragung fängt hier wenige Minuten vor dem offiziellen Beginn an.


t1p.de/SanktMartinDo-YouTube

Für Gründonnerstag und Karfreitag - sowie für Ostersonntag und Ostermontag - sind noch wenige Plätze in der Kirche frei.
Eine Anmeldung ist dafür zwingend notwendig, um entsprechende Platzkarten zu erhalten. Die letzte Möglichkeit dazu ist morgen, Gründonnerstag zwischen 9 und 12 Uhr übers Pfarrbüro in St. Martin.
Das Anmeldeformular liegt in der Kirche ausgelegt und kann auch auf dem Padlet der Gemeinde heruntergeladen werden:

t1p.de/SanktMartinDo-Padlet

Eine Anmeldung für die Osternacht ist nicht mehr möglich.
 
Wir freuen uns auf Sie, ob vor Ort oder zugeschaltet! 
 

An(ge)dacht - 21.03.2021

 

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

es wird Ostern sein. Dieses höchste Fest feiern wir am Sonntag, 04.04.2021 unter Coronabedingungen und doch anders als im letzten Jahr. Ich lade ein das „Triduum paschale“ in der Kirche zu feiern. Die eine Feier, die sich hinzieht vom Gründonnerstag, über die Liturgie am Karfreitag, hin zur Osternacht, die mit der Lichtfeier den ersten Höhepunkt erreicht. Die festliche Eucharistie wird abgeschlossen mit dem feierlichen Schlusssegen. Weder am Gründonnerstagabend, noch am Karfreitag wird der Segen erteilt. Erst am Schluss des Triduums, in der Nacht, eröffnet der Segen das hohe Osterfest, das wir 8 Tage wie einen Tag feiern und mit dem Sonntag (Oktav) der Barmherzigkeit (Weißer Sonntag) in die 50 Tage der Osterzeit mündet.

Die Osterkerze in unseren Kirchen von Frauen aus der jeweiligen Gemeinde gestaltet (St. Liborius: Frau Forciniti, St. Martin: Frau van Elst und Frau Kuhles und St. Meinolfus: Frau Bönninger- herzlich danke ich dafür!) ist das Zeichen für Christus, den Auferstandenen. Das Licht der Kerze feierlich aus dem neuen, gesegneten Feuer in der Osteracht entzündet-.

Christus hat durch seine Auferstehung das Todesdunkel hell gemacht und leuchtet für uns in dieser Nacht und an allen Nächsten und Tagen unseres Lebens.

Es ist ein großes Symbol, wenn die Osterkerze mit ihrer Flamme in die dunkle Kirche getragen wird mit dem dreimaligen Ruf: „Das Licht Christi“ (Lumen Christi).

Wie die kleine Flamme der großen dunklen Kirche Licht gibt, ist die Botschaft des Auferstandenen: Ich bin das Licht der Welt, keine Nacht ist absolut dunkel erst recht nicht die Nacht des Todes.

In dieser Gewissheit wünsche ich Ihnen allen im Namen des pastoralen Teams

Frohe und gesegnete Ostern 2021

 

Ihr Klaus Korfmacher, Pfarrer

 

 

   

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