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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

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An(ge)dacht - 17. März 2018

Das Märchen „Dornröschen“ oder

„wie die Liebe uns befreit“

Liebe Gemeinde,

ich hoffe, Sie kennen noch alle das Märchen von Dornröschen, welches von einem Prinzen durch einen Kuss aus ihrem hundertjährigen Schlaf befreit wurde. Dornröschen erzählt die Geschichte von einem neu geschenkten Leben, einer zärtlichen Berührung und von einem liebevollen Kuss, welcher von der Ohnmacht befreit.

Die Prinzessin wurde von einem Menschen befreit, der zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war, der keine Angst vor den Dornenhecken und vor Verletzungen hatte. Er versuchte, was andere für unmöglich hielten und es gelang ihm, das schöne Dornröschen zu befreien. Das Märchen erzählt über den Aufbruch zum Leben. Es erzählt vom Sieg über die Dunkelheit, Grabesruhe und Lieblosigkeit.

Die Prinzessin machte die Erfahrung, dass die Nähe eines Menschen lebendig machen kann. Da, wo sich jemand ganz auf mich einlässt, kann ich mich öffnen. Da, wo jemand mir Zuneigung schenkt, kann ich mich aufrichten. Eine Zärtliche Berührung, ein Kuss, kann neues Leben schenken. Auch in unserem Leben machen wir „Dornröschen Erfahrungen“.

Sie entstehen da, wo einer auf uns zukommt, wenn wir verletzt, enttäuscht und mutlos sind, wo einer uns vergibt, wenn wir schuldig geworden sind, wo jemand uns einen neuen Anfang schenkt. Auch wir müssen manchmal in unserem Leben wach geküsst werden. „Dornröschen Erfahrungen“ sind Auferstehungserfahrungen.

Genau das ist es, was wir an Ostern feiern. Das Leben mit unserem Freund Jesus geht weiter. Er ist nicht mehr im Grab, es ist nicht alles aus und vorbei, denn Gott hat ihn durch seine unendliche Liebe auferweckt und auch wir haben mit ihm ein neues Leben geschenkt bekommen. Jesus zeigt uns jeden Tag aufs Neue seine Liebe und Nähe. Wir müssen uns nur von ihm wecken, uns von ihm berühren lassen.

 

Guter Gott,

durch Jesus hast du uns zärtlich berührt und auch uns auferweckt

zu einem neuen Leben. Lass uns durch ihn gestärkt

als österliche Menschen leben und auch anderen

neue Lebensmöglichkeiten aufzeigen.

Bleibe bei uns mit deiner Nähe und Liebe.

Herzlichst

Janine Hellbach

 

Weltgebetstag 2018 in St. Martin

In Deutschland und über 100 anderen Ländern organisieren und gestalten Frauen jedes Jahr den Weltgebetstag. Als starkes Zeichen für die ökumenische Verbundenheit in der Dortmunder Gartenstadt tun dies seit vielen Jahren gemeinsam Frauen aus der St. Martin- und der Heliandgemeinde (heute Bezirk der St. Reinoldi-Gemeinde). Abwechselnd finden die Weltgebetstags-Gottesdienste, immer am ersten Freitag im März, in der St. Martinkirche und der Heliandkirche oder der Arche (Heliand-Ost) statt.

Jedes Jahr wird das Leben der Frauen und Mädchen eines Landes vorgestellt. 2018 kam das weltumspannende Gebet aus dem kleinsten Land Südamerikas, aus Surinam – einem Land am Atlantik, das zu 90 % mit Regenwald bewachsen ist. Dieses Land ist ein extremes Bespiel für Vielfalt, bezogen auf die Natur des Landes, aber auch auf die Menschen in all ihren Unterschiedlichkeiten. Die SurinamerInnen bezeichnen sich selbst als moksi, einem „Mischmasch" aus vielen verschiedenen Ethnien, die aus vier Kontinenten zusammengewürfelt wurden. Moksi heißt aber auch „gemeinsam", denn mit ihrer Vielfalt haben sie ein buntes Miteinander gestaltet.

Das Thema des Gottesdienstes am 2. März lautete passend: Gottes Schöpfung ist gut. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Lesung der Schöpfungserzählung aus dem Buch Genesis. Zu den sieben Schöpfungstagen wurden verschiedenfarbige Kerzen entzündet. Ein bunter Tulpenstrauß auf dem Altar symbolisierte ebenfalls die großartige Vielfalt – Buntheit – der Schöpfung, für deren Bewahrung wir beten und zu handeln versuchen.

Die Herrnhuter Frauenarbeit plant Maßnahmen, um Mädchen in Surinam besser vor Missbrauch und Ausbeutung zu schützen. Für diese Hilfe steht der Herrnhuter Stern auf dem Altar. In einem zweiten Projekt geht es um die Anpassung an den Klimawandel auf den Philippinen.

Traditionell lädt das Vorbereitungsteam die Teilnehmer im Anschluss an den Gottesdienst zu einer Begegnung bei Kaffee und Kuchen ein. Dort kann das Gehörte im Gespräch vertieft werden.

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Bilderausstellung "Zwischen Himmel und Erde"

Zwischen Himmel und Erde

Ausstellung mit Bildern von Frank Wecker

An(ge)dacht - 03. März 2018

Schwestern und Brüder in Christus,

es ist schon spannend in „Gesichter der Passion“ zu schauen und zu entdecken, wie Zeitgenossen Jesu ebendiesen wahrgenommen haben. Wiederum finden Passionsgottesdienst mit Fastenpredigten statt. Wieder ökumenisch. Am 21.02. waren wir in der Melanchthonkirche. Pfarrer U. Dröge hielt die Andacht, Bruder Martin Lüttike (ofm), hielt eine beeindruckende Predigt zu Judas. Er ist erstaunlich, wie facettenreich ein Gesicht der Passion sein kann, wenn wir - die Hörer - bereit sind, gefasste Vorurteile einmal zu lassen und sich auf neue Sichtweisen einzulassen.

Am 28.02. wurde uns Simon von Kyrene vorgestellt. Dies in der Freien evangelischen Gemeinde am Körner Hellweg. Diesmal war es Pfarrer Kurz, der uns Simon vorstellte und Pfarrer Cyrus hielt den Gottesdienst.

Am 07.03. wird uns Maria Magdalena vorgestellt in der Franziskuskirche. Frau Pfarrerin Helmert wird Maria Magdalena das Gesicht leihen.

Am 14.03. wird uns Josef von Arimathäa in der Heliandkirche begegnen. Pfarrer Dr. K. Korfmacher wird diese biblische Gestalt lebendig erscheinen lassen und Pfarrer Kamutzki wird dem Gottesdienst vorstehen, ehe dann am 21.03. Petrus aufleuchten wird, den Pfarrer U. Dröge in St. Martin sichtbar macht.

Am 28.03. - in der Karwoche - wird die Frau des Pilatus in der Trinitatiskirche, Eintrachtstr. 51, ihr Profil zeigen. Pfarrer Kurz wird den Gottesdienst feiern und Pfarrer Cyrus die Frau des Pilatus vorstellen.

Es hat etwas Besonderes, wenn Personen in Beziehung zu Jesus, dem Christus, gesetzt werden. Es ist unsere eigene Geschichte, denn auch wir stehen ja zu ihm in Beziehung. Christus ähnlich werden. In der Liebe von Gott erkannt werden.

Die Liebe Jesu - am Kreuz für uns sichtbar - einsetzen dürfen, wie sie mir fehlt, damit auch ich erkannt werde als Tochter / Sohn des Vaters.

In jeder Eucharistie, an der wir teilnehmen, aktivieren wir diese Liebe für uns selbst. Hineingenommen in die Bewegung auf Gott zu, um zu erkenne, wohin der Weg geht: immer auf Gott zu.

Ihr

Dr. Klaus Korfmacher, Pfarrer

 

Messdienereinführung 2018 in St. Martin

Am 1. Fastensonntag 2018 wurden in unserer Kirche St. Martin sieben neue Messdiener feierlich von Pfarrer Dr. Klaus Korfmacher in ihren zukünftigen Dienst am Altar eingeführt. Das Leitungsteam der Ministranten von St. Martin (David Hippler und Jonas Wippermann) sowie weitere anwesende Messdiener halfen den Neuen beim Einkleiden. Die Gemeinde St. Martin ist stolz, dass

  • Moritz Benedikt Bohlken
  • Ferdinand Kuhles
  • Anne-Sophie Mailly
  • Daniel Pieper
  • Tobias Temme
  • Moritz van Elst
  • Karlotta Rosalia Walter

nun zum Kreis der Messdiener von St. Martin gehören. Wir danken Euch für Eure Bereitschaft, diesen wichtigen Dienst in unserer Kirche mitzugestalten und wünschen Euch herzlich Gottes Segen dazu.

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