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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

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44141 Dortmund
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An(ge)dacht - 01. Juni 2019

Liebe Brüder und Schwestern!

Ein Autofahrer hat am Dienstag, den 21. Mai in Viersen tierisches Glück gehabt. Der Mann wurde mit seinem Fahrzeug geblitzt. Doch genau in dem Moment, als die Blitzerfalle auslöste, flog eine Taube durchs Bild und verdeckte das Gesicht des Fahrers. Die Polizei des Kreises Viersen ließ deshalb Gnade vor Recht ergehen. Die Begründung ist im Presseportal der Polizei des Kreises Viersen zu finden:

„Der Heilige Geist mag sich etwas dabei gedacht haben, als er sein Sinnbild am 21. Mai an exponierter Stelle platzierte. Wir haben das Zeichen verstanden und lassen den Raser dieses Mal in Frieden. Allerdings verbinden wir damit die Hoffnung, dass der behütete Raser diesen „Wink von oben“ ebenso versteht und zukünftig angemessen fährt.

Der Autofahrer raste am 21.5. (...) mit 54 km/h bei erlaubten 30 Stundenkilometern in eine unserer Messstellen. Dies hätte für ihn ein Bußgeld in Höhe von 105,-- Euro bedeutet, wenn ihm diese Fahrt nachzuweisen wäre. Dank des gefiederten Schutzengels mit augenscheinlich sorgsam ausgebreiteten Flügeln bleibt ihm dies jetzt wohl erspart.

Eigentlich hätte die Taube auch ein Bußgeld verdient, denn sie war ja schließlich auch zu schnell unterwegs. Da wir aber nicht wissen, an welchem Ort sie pünktlich zu Pfingsten sein muss, lassen wir auch hier Gnade vor Recht walten.“

Am 09./10. Juni feiern wir fünfzig Tage nach Ostern Pfingsten. Die Taube als Sinnbild des Heiligen Geistes. Das kennen wir doch.

Die Polizei hofft, dass der Raser „diesen Wink von oben versteht und zukünftig angemessen fährt.“  Ich glaube, dass der Heilige Geist vielmehr ist als ein Wink von oben. Er will uns in Bewegung bringen. Er ist auch vielmehr als ein „gefiederter Schutzengel“. Er ist die unsichtbare Kraft Gottes.

Wie er aussieht, das kann man nicht sagen. Aber WIE er ist dieser HEILIGER GEIST wurde wir mir vor einiger Zeit deutlich. Der verstorbene Weihbischof Hans-Leo DREWES sagte auf einer Dekanatskonferenz, bei der ich dabei war: „DER HEILGE GEIST IST wie elektrischer  STROM.!“  Strom ist nicht sichtbar, aber er ist spürbar. Doch wenn er nicht da ist, so merkt man ganz deutlich, das vieles nicht funktionieren kann. Strom kommt nicht aus der Steckdose, sondern er wird erzeugt, produziert.  So ist es auch mit dem Heiligen Geist. Er kommt von Gott und ist nicht an einem bestimmten Ort. Er ist immer da, hier bei uns in dieser Stadt und auch in uns, bei uns und mit uns.

Frohe und gesegnete Pfingsten

Norbert Hagemeister, Pastor

An(ge)dacht - 19. Mai 2019

 

Liebe Christinnen und Christen,

wir stehen vor dem 5. Ostersonntag, und treten schon wieder ein in eine Zielgerade: Das Hochfest Christi Himmelfahrt. Jesus verlässt anscheinend die Welt, um ganz in den Ursprung einzugehen. Es spricht von Abschied. Aber das ist die Botschaft: Nicht im Abschied hängen bleiben, sondern neu anfangen.

Nicht in die Leere blicken, sondern Menschen in den Blick nehmen.

Nicht einfach auf der Stelle treten, sondern mutig mitten in der Welt sein. Aus der Taufe leben und die Liebe wertschätzen in guten Taten.

Nicht den vermissen, der nicht zu sehen ist, sondern vertrauen, dass er immer bei uns sein wird - auf seine Weise - in der Kraft des Heiligen Geistes. Diesem Geist immer neu Raum geben.

Wir halten also fest: An Christi Himmelfahrt geht es um uns und unsere Welt. Sie ist das Ziel dieses Festes. Also hin zu den Menschen. Um ihnen eine Ahnung vom Himmel zu geben. Dies geschieht, indem wir ihnen vom Evangelium erzählen - mit Worten und Taten.

Himmel wird es dort, wo sich Menschen angesehen und respektiert fühlen.

Himmel wird es dort, wo Menschen Zeit füreinander haben;  sich gegenseitig helfen, sich trösten und einander ermutigen.

Himmel wird es in der Gemeinschaft, in der Liebe und wo so die Gemeinschaft erfahrbar wird.

Himmel wird es dort, wo wir uns nicht schämen von Gott zu erzählen, von unserer ganz eigenen Lebensgeschichte mit ihm. So erzählen, dass sich Menschen eingeladen fühlen, sich auf Gott einzulassen.

(Text in Anlehnung an Michael Tielmann)

 

Klaus Korfmacher, Pfarrer

 

Diakonisch Kirche sein

Zweiter Meilensteintag zum Thema „Caritas & Weltverantwortung"

Am 4. Mai 2019 hat auf dem Weg zur Pastoralvereinbarung im Pastoralen Raum Dortmund-Mitte der 2. Meilensteintag stattgefunden. Welchen Nöten begegnen wir in unserer Stadt? Woran leidet die Welt? Und wie gehen wir als Kirche mit diesen Nöten und Verletzungen um?

Der Ratssaal der Stadt Dortmund bot den über 50 Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden und Einrichtungen des Pastoralen Raumes Dortmund-Mitte einen guten Ort, sich über die Nöte von Mensch und Welt auszutauschen. Ulrich Langhorst kommentierte als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Gesundheit die soziale Lage der Stadt und stellte dazu aktuelle Zahlen des Sozialberichts vor. Eine Zahl, die viele Anwesende überraschte: 49% Prozent der Haushalte der Stadt sind

Einpersonenhaushalte. Trotz einer steigenden Anzahl an Erwerbstätigen bleibt jeder 6. Dortmunder von sozialen Transferleistungen abhängig.
Alarmierend dabei der Anteil der Kinder: 30% der unter 15-Jährigen sind auf Sozialgeld angewiesen.

Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Einrichtungen, Initiativen und Gruppierungen stellten im Anschluss Beispiele diakonischen Handelns vor: Brigitte Duve vom Fachdienst Caritas-Koordination informierte über das vielfältige ehrenamtliche Engagement in caritativen Feldern der Gemeinden. Claudia Vogel berichtete als Leiterin der Übergangseinrichtung für Flüchtlinge „Am Ostpark" von zahlreichen Hilfsangeboten im Bereich der Flüchtlingshilfe. Vom Dienst an Menschen, die in Dortmund auf der Straße leben, erzählten Katrin Lauterborn von der ökumenischen Wohnungslosen-Initiative „Gasthaus statt Bank" und Pfarrer Michael Vogt von der Initiative „Wärmebus". Bruder Augustinus, als Leiter der Franziskaner Mission, lenkte den Blick auf die „fernen" Nächsten der Einen-Welt und damit auf den großen Bereich der Weltverantwortung.

Verschiedene Arbeitsgruppen konkretisierten das Handlungsfeld „Caritas und Welterfahrung" mit ihren persönlichen Erfahrungen vor dem Hintergrund ihres kirchlichen Engagements und äußerten Wünsche für die zukünftige Ausrichtung des diakonischen Handelns im Pastoralen Raum Dortmund Mitte: Neben einer Stärkung der Vernetzung verschiedener Hilfsangebote und einer verbesserten Informations- und Öffentlichkeitsarbeit ist hier auch eine Stärkung im Themenfeld der Nachhaltigkeit gewünscht.

Wesentliche Erkenntnisse des Meilensteintages fließen in die Pastoralvereinbarung ein, die im Zuge der Errichtung des Pastoralen Raumes Dortmund-Mitte zu erstellen ist und gemeinsam mit den Gremien erarbeitet wird. Der nächste Meilensteintag findet am 28. September 2019 im Forum des Mallinckrodt-Gymnasiums statt und widmet sich dem Themenkomplex „Evangelisierung – Lernen, aus der Taufberufung zu leben".

   

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