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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

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An(ge)dacht - 07. Februar 2021

 

Liebe Christinnen und Christen,

Es ist Mittwoch, der 03. Februar 2021, und die erste Zeile auf der Titelseite der Ruhrnachrichten fällt in mein Auge:

„Die Strafe des Kremls: Alexei Nawalny muss für Jahre ins Gefängnis Seite 2“.

Bilder steigen in mir auf. Es ist Wochen her. Ein im Koma liegender Mensch wird nach Deutschland ausgeflogen, um hier toxikologisch behandelt zu werden. Die ärztliche Kunst kann dem Patienten helfen. Er wird genesen, so die Prognose.

In der Tat, Alexei Nawalny kann sogar eine Rehamaßnahme absolvieren, eher er offensichtlich mit seiner Frau bzw. Familie zusammen die Entscheidung trifft nach Russland zurück zu kehren. Wissend, dass er, wenn er russischen Boden betritt, er aus fadenscheinigen Gründen verhaftet, wieder festgesetzt wird.

Proteste der Bevölkerung in Kauf nehmend, geht die Polizei gegen protestierende Menschen in russischen Städten vor. Es gibt viele Verhaftungen. Die Vorgänge „schreien zum Himmel!“ Die Vorgänge sind menschengemacht und eskalieren, wenn dem keine Möglichkeit entgegensteht, sondern Macht menschenverletzend eingesetzt wird. Dies geschieht im Großen wie im Kleinen, in Staaten und in meinem Leben.

Am Mittwoch, 17.02., dem „Aschermittwoch“, beginnt die vierzigtägige Umkehrzeit. Es gilt die Maßstäbe neu zu bedenken, wenn Reden und Handeln nicht übereinstimmen.

Für Christinnen und Christen bleibt Jesus Christus maßgeblich. Er korrigiert mich, wenn mein Glaube mehr Lippenbekenntnis ist als überzeugende Tat. Die kommende Zeit ist für uns wichtig, dass ich für mein Verhalten sensibel bin, aufmerksam und ehrlich. Je mehr Menschen diese Haltung einnehmen, umso weniger können Gesellschaften oder Staaten sich erlauben unmenschlich zu sein. Dann dürfte es Zeilen, wie oben, in einer Zeitung nicht mehr geben und schon gar nicht diese abscheuliche Realität.

 

Klaus Korfmacher, Pfarrer

 

   

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