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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

Gabelsbergerstr. 32
44141 Dortmund
0231 / 59 43 33
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Angebot für Kinder in der Fastenzeit

In der Fastenzeit finden Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter alle zwei Wochen einen Hausgottesdienst und
passende Illustrationen am Kindermitmachtisch in der Kirche.

Es ist eine schöne Gelegenheit als Familie zusammen zu kommen, um miteinander Gottesdienst zu feiern.

Ab dem 21. Februar 2021 beginnt die Serie mit der Taufe Jesu.

 

Weitere Informationen zu Angeboten für Kinder und Familien unter

https://t1p.de/SanktMartinDo-Padlet

Weltgebetstag der Frauen 2021

Sehr geehrte*r liebe*r Weltgebetstagsfreund*in,

wir, der Weltgebetstagskreis Ihrer evangelischen Gemeinde Reinoldi/Bezirk Heliand und Ihrer katholischen Gemeinde St. Martin, würde auch in diesem Jahr – wie die vielen Jahre zuvor –gerne einen Gottesdienst mit Ihnen feiern: Sie überraschen mit einem Gottesdienst, vorbereitet von Frauen aus einem bestimmten Land, mit neuen und bekannten Liedern, mit einem Anspiel, Dias, kleinen Geschenken und einer Nachlese bei Kaffee und Kuchen.

Das ist wegen der Pandemie in diesem Jahr leider nicht möglich.

Dennoch wollen wir Sie mitnehmen nach Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik. Wir wollen Sie teilhaben lassen an den Gedanken und den Informationen, die uns die Frauen des dortigen Weltgebetstagskomitees in der diesjährigen Gottesdienstordnung zusammengestellt haben.

Wenn Sie mögen, nehmen Sie die beiliegende Gottesdienstordnung zur Hand und gehen mit uns auf die Reise nach Vanuatu. Erfahren Sie von den Gefährdungen durch den Klimawandel, von ergreifenden aber auch Mut machenden Einzelschicksalen, von Dankbarkeit, Zuversicht und dem Glauben an Gott, von der Liebe zur Natur und dem Zusammenhalt der Frauen mit dem Willen nach Veränderung.

„Wer meine Worte hört und danach handelt, baut sein Haus auf Felsen und die Stürme werden es nicht fortreißen" (Matthäus 7, 24-27)

Im diesjährigen Bibeltext, den die Frauen aus Vanuatu für sich und uns ausgewählt haben, geht es um Hören und Handeln, um Felsen und Sand.

Wir sind aufgefordert auch uns zu fragen: „Worauf bauen wir?"

Wir laden Sie ein am 5. März den Gottesdienst zu Hause zu erleben. Vielleicht mit der Gottesdienstordnung in der Hand, vor sich eine Kerze angezündet, lesen und beten Sie für sich den Gottesdienst. Sie sind dann eine*r von mehreren Millionen Menschen an diesem Tag, die diese Gebete sprechen.

An diesem Tag wird es Online Gottesdienste geben, zum Beispiel auf

www.weltgebetstag.de

Ebenso wird ein Gottesdienst im Fernsehen auf Bibel TV um 19 Uhr gefeiert. Vorbereitet wird dieser Gottesdienst von einem ökumenischen Team aus altkatholischen, baptistischen, evangelisch-lutherischen und römisch-katholischen Frauen. Die Gruppe effata aus der Jugendkirche Münster wird ihn musikalisch gestalten. Hilfe beim Einrichten von Bibel TV können Sie unter www.weltgebetstag.de finden – inklusive einer telefonischen Hotline für alle besonderen Fragen und kniffligen Probleme rund um den Empfang von Bibel TV. Sie erreichen die ehrenamtlichen Mitarbeiter unter: 0700-12 42 35 88 : montags, dienstags und donnerstags jeweils von 20 bis 21 Uhr.

Wer spenden möchte kann das gefüllte Spendentütchen ins Gemeindebüro bringen, auch wir Frauen vom Vorbereitungskreis nehmen es gerne an. Möglich ist ebenso, Ihre Kollekte mit Hilfe des beigefügten Überweisungsträgers direkt zu überweisen.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie über 100 Projekte weltweit, die Frauen und Kinder stärken.

Wir grüßen Sie herzlich, werden am 5. März an Sie denken und freuen uns jetzt schon auf das kommende Jahr, wenn wir hoffentlich ohne Einschränkungen in der Kirche und wieder nahe beieinander feiern können.

An(ge)dacht - 21.02.2021

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Mit dem Aschermittwoch hat die Fastenzeit angefangen, die auch als österliche Bußzeit bezeichnet wird. Damit sage ich Ihnen aber nichts Neues. Manche Menschen haben die Absicht, sich einzuschränken oder/und auf vieles zu verzichten. Im letzten Jahr 2020 habe ich in einem Schulgottesdienst am Aschermittwoch Kinder aus der Hohwart-Schule gefragt auf was man so verzichten kann? Sehr schnell kamen die erwarteten Antworten: auf Süßigkeiten, Handy, Computer, Essen.

Dann fragte ein Kind: Kann ich auf die Schule verzichten? Ich sagte: Da fragt mal eure Lehrerin. Etwas ungewöhnlich ja. Doch die Frage eines Kindes hat mich sehr überrascht: „Kann man auf Gott verzichten? Ja! Sie lesen richtig!

Für eine kurze Weile war ich wirklich sprachlos. Ich sagte sinngemäß: „Darüber können wir zu einem späteren Zeitpunkt reden.“ Ich kann nur für mich sprechen: Ich möchte nicht auf Gott verzichten. Ich möchte ihn in mein Leben hineinlassen.

Vielmehr möchte ich auf etwas verzichten, ja, es gar nicht haben wollen. Sie ahnen und wissen, was ich meine. Jedoch ist dieses Corona-Virus, das es in noch ansteckenden Variationen gibt, nicht einfach aus der Welt zu schaffen. Es wird uns noch eine Zeit lang beschäftigen. Zeit der Corona-Pandemie.

Aber oder doch „... jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade“ (2 Kor, 6, 20), so schreibt der Apostel Paulus im zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth, aber auch an uns. Ja, die Fastenzeit ist auch eine Zeit der Gnade. Gott wendet sich uns zu, besonders in dieser „Zeit der Gnade“.

Immer wenn man auf eine Uhr oder auf ein Gerät schaut, welches die Zeit anzeigt, dann kann man sich sagen: „Jetzt ist sie da die Zeit der Gnade“, wo sich Gott mir zuwendet. Genau zu dieser Zeit und Stunde und immer wieder.

So wünsche ich uns allen, dass die diesjährige Fastenzeit eine „Zeit der Gnade“ wird.

Norbert Hagemeister, Pastor

 

Austausch und Segen am Valentinstag

Einladung

Valentinstag via Zoom

14. Februar 2021
20:30 - 21:30

t1p.de/SanktMartinDo-Zoom

IMPULS durch Dr. Korfmacher
und SEGEN für Paare,
Anregung für die Fastenzeit:

7 WOCHEN NEUE SICHT...

www.7wochen-neue-sicht.de

An(ge)dacht - 07. Februar 2021

 

Liebe Christinnen und Christen,

Es ist Mittwoch, der 03. Februar 2021, und die erste Zeile auf der Titelseite der Ruhrnachrichten fällt in mein Auge:

„Die Strafe des Kremls: Alexei Nawalny muss für Jahre ins Gefängnis Seite 2“.

Bilder steigen in mir auf. Es ist Wochen her. Ein im Koma liegender Mensch wird nach Deutschland ausgeflogen, um hier toxikologisch behandelt zu werden. Die ärztliche Kunst kann dem Patienten helfen. Er wird genesen, so die Prognose.

In der Tat, Alexei Nawalny kann sogar eine Rehamaßnahme absolvieren, eher er offensichtlich mit seiner Frau bzw. Familie zusammen die Entscheidung trifft nach Russland zurück zu kehren. Wissend, dass er, wenn er russischen Boden betritt, er aus fadenscheinigen Gründen verhaftet, wieder festgesetzt wird.

Proteste der Bevölkerung in Kauf nehmend, geht die Polizei gegen protestierende Menschen in russischen Städten vor. Es gibt viele Verhaftungen. Die Vorgänge „schreien zum Himmel!“ Die Vorgänge sind menschengemacht und eskalieren, wenn dem keine Möglichkeit entgegensteht, sondern Macht menschenverletzend eingesetzt wird. Dies geschieht im Großen wie im Kleinen, in Staaten und in meinem Leben.

Am Mittwoch, 17.02., dem „Aschermittwoch“, beginnt die vierzigtägige Umkehrzeit. Es gilt die Maßstäbe neu zu bedenken, wenn Reden und Handeln nicht übereinstimmen.

Für Christinnen und Christen bleibt Jesus Christus maßgeblich. Er korrigiert mich, wenn mein Glaube mehr Lippenbekenntnis ist als überzeugende Tat. Die kommende Zeit ist für uns wichtig, dass ich für mein Verhalten sensibel bin, aufmerksam und ehrlich. Je mehr Menschen diese Haltung einnehmen, umso weniger können Gesellschaften oder Staaten sich erlauben unmenschlich zu sein. Dann dürfte es Zeilen, wie oben, in einer Zeitung nicht mehr geben und schon gar nicht diese abscheuliche Realität.

 

Klaus Korfmacher, Pfarrer

 

   

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