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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

Gabelsbergerstr. 32
44141 Dortmund
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An(ge)dacht - 23. August 202020

 

Liebe Brüder und Schwestern!

Am 24.12.2016 gegen 12.00 Uhr habe ich hier in Dortmund meinen Teil des Treppenhauses gewischt. Leider fiel die Wohnungstür zu. Alles war in der Wohnung und ich kam nicht mehr rein. Zum Glück konnte eine Wohnungsnachbarin den Vermieter anrufen, der mir dann die Tür zu Wohnung geöffnet hat. Nochmal Glück gehabt. JA!!! Denn irgendwie kann man sich ja helfen und jemanden um Hilfe bitten. Ich glaube, dass wir alle solche oder ähnliche Geschichten kennen.

Doch ohne wenigstens einen Schlüssel sehen wir alt aus. Ich vermute nämlich, dass die Himmelstür eine Türe ist, eine von diesen Türen, die sich nicht aufbrechen lassen, die man nicht anders öffnen kann, als mit dem entsprechenden Schlüssel. Ich brauche einen Schlüssel für den Himmel. Und wie dieser Schlüssel aussehen muss, wie er beschaffen sein muss, das sagt mir Jesus zu genüge. Und er mahnt mich auch immer wieder, diesen Schlüssel zu suchen, jenen Schlüssel, den mein Glaube zu Gott darstellt.

Was ist aber, wenn ich damit Schwierigkeiten habe? Was ist, wenn ich ihn trotz aller Mühe und Suche nicht finden mit oder ohne Hilfe?

Ich brauche eine Türe ja nicht unbedingt alleine aufzuschließen, um dann wirklich hindurchgehen zu können. Ich warte halt. Es genügt wirklich, wenn jemand da ist, der den Schlüssel hat und dann die Tür aufschließt.

Im Evangelium vom 21. Sonntag im Jahreskreis sagt Jesus zu Petrus:

„Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.“(Mt 16, 19)

Der Herr gibt stellvertretend diesem Petrus die Schlüssel. Er gibt die Schlüssel, aber nicht für ihn allein, sondern für andere. Dazu zählen alle, die auf den Namen des dreifaltigen Gottes getauft sind. Dazu zählen auch Menschen, die zum Himmel wollen, oder im Tiefsten glücklich sein wollen, die sich Stärkung im Glauben erhoffen.

Und für den Fall, dass die „Himmelstür“ klemmen sollte, glaube ich, dass Jesus selbst dann mit Hand anlegen wird.

Was wird hinter dieser „HIMMELSTÜR“ sein? Wo und wie und mit wem werden wir da sein?

Norbert HAGEMEISTER, Pastor

 

An(ge)dacht - 09. August 2020 (2)

 

 

Aus Deiner Kraft

 

Manchmal fühl ich mich stark.

Manchmal hab ich Kraft für zwei.

Dann schick DU mir ruhig einen,

der DICH durch mich braucht.

Dann schick DU mir ruhig einen,

mit dem ich meine Kraft

in DEINER Liebe teilen will.

 

Ich will ihn mit DEINEN Augen sehen,

mit DEINEN Ohren hören,

mit DEINER Güte trösten.

Ich will ihn in DEINEN Armen halten.

 

Dann schick DU mir ruhig einen

und verlaß DICH auf mich.

 

Doch bitte, laß mich auch manchmal

einem in DEINE Arme laufen!

 

Einem, der sich stark fühlt,

der Kraft hat für zwei,

der mir mit DEINER Güte entgegenkommt:

 

Einem, der mit DEINEN Augen

meine falsche Fröhlichkeit durchschaut.

Einem, der mit DEINEN Ohren,

aus mir meinen Kummer heraushört.

Einem, der mir DEINE Hand gibt,

um mir aufzuhelfen.

Einem, der mich DEINE Liebe erfahren läßt.

 

Wir füreinander - aus DEINER Kraft.

© Gisela Baltes (www.impulstexte.de)

 

 

 

 

 

An(ge)dacht - 18. Juli 2020

 

Liebe Christinnen und Christen,

das letzte Hochfest vor dem Sommer war das Fest der Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni: Ein altes Wort sagt: „Nach Peter und Paul werden die Pastöre faul“.

Früher hatte der Pastor die Pflicht am Hochfest ein Hochamt zu singen. Am 29. Juni das letzte Mal im 1. Halbjahr. Dann kommen die Sommerwochen—Sommerschulferien. Das Leben ruht aus. Erst der 15. August schwingt sich wieder zum Hochfest auf: „Himmelfahrt der Gottesmutter Maria“. Es werden Kräuter und Blumen geerntet und gesegnet, die man für den Winter vorbereitete.

Bei uns ist es jedoch anders: am 23. Juli feiern wir als Hochfest den Hl. Liborius, unseren Diözesanpatron und unseren Pfarrpatron, der flankiert wird von St. Martin (Freund) und St. Meinolfus (Begleiter der Reliquien von Le Mans nach Paderborn).  Dem Juli eignet eine Wolke von Heiligen, die jeweils vollendet sind und an den Tagen bis 15. August verehrt werden. Sie sind Namensgeber und ihr jeweiliges Patronat ist zugleich Namenstag der Namensträgerin und des –trägers. Erinnerungstag an die Taufe. In Auswahl seien einige genannt:

30.06. die ersten Märtyrer der Stadt Rom

03.07. der Hl. Thomas (Apostel)

04.07. der Hl. Ulrich (1. kanonisierter Heiliger)

06.07. die Hl. Maria Goretti

08.07. der Hl. Kilian (Konpatron unserer Kathedrale in Paderborn)

10.07. der Hl. Knud; Erich und Olaf (Nordische Könige)

11.07. der Hl. Benedikt (Ordensgründer)

13.07. der Hl. Heinrich und die Hl. Kunigunde (Kaiserpaar)

20.07. die Hl. Margareta (Märtyrerin)

21.07. die Hl. Magdalena (Apostolin der Apostel)

23.07. der Hl. Liborius (Pfarrpatron St. Liborius)

24.07. die Hl. Birgitta / der Hl. Christophorus / der Hl. Scharbel Machluf (Libanon)

25.07. der Hl. Jakobus (Apostel Santiago de Compostela)

26.07. der Hl. Joachim und die Hl. Anna (Großeltern Jesu)

29.07. die Hl. Marta (Schwester des Lazarus)

31.07. der Hl. Ignatius (Ordensgründer der Jesuiten)

01.08. der Hl. Alfons (Theologe)

04.08. der Hl. Johannes Maria Vianney (Pfarrer)

08.08. der Hl. Dominikus (Ordensgründer)

09.08. die Hl. Theresia Benedikta (Edith Stein, Theologin)

10.08. der Hl. Laurentius (Märtyrer—Rom)

11.08. die Hl. Klara

14.08. der Hl. Maximilian Kolbe (Märtyrer)

15.08. Aufnahme Marias in den Himmel (wird wieder als Hochamt gesungen)

 

Dieser „Wolke“ von Zeuginnen und Zeugen gedenkt die Kirche Jahr für Jahr.

Sie zeigen auf unterschiedlichste Weise, wie Christsein geht, egal zu welcher Zeit. Sie sind Fürbitter am Thron Gottes.

 

Klaus Korfmacher, Pfarrer

 

An(ge)dacht - 27. Juni 2020

 

Liebe Brüder und Schwestern,

am 20.Juni.2020 um 23.44 Uhr hat er nun angefangen der Sommer 2020. Im vergangenen Jahr habe ich in einem Vorwort gefragt: „Wie wird der Sommer 2019?“. Es war – wieder ein sehr heißer Sommer“ und Ende Juli gab es Temperaturen um 40 Grad.

„Kennt Gott den Urlaub oder sogar Ferien?“, diese Frage habe ich mir in den vergangenen Tagen gestellt. Durch etwas Suche im Internet habe ich Folgendes gefunden:

Gott kennt keine Ferien!" So stand es im Schaukasten einer Kirchengemeinde und sollte wohl die ständige Dienstbereitschaft Gottes bekanntmachen. Die Gemeinde wirkte von außen eher verschlafen. Die Jalousien geschlossen, der Parkplatz leer. Zumindest die Diener, so schien es, machten Ferien.

... Nicht wenige kommen zurück von großer Fahrt und sind froh, wieder in den eigenen vier Wänden zu sein. Erst beim Aufpäppeln der Balkonpflanzen finden sie endlich etwas Entspannung.

Gott kennt keine Ferien. Er weiß wohl, warum. Aber er schafft Zeiten der Ruhe – auch nach dem Urlaub ...

-gekürzt aus: Jörg Machel aus: paternoster 2/2002, Zeitschrift der Emmaus-Ölberg-Gemeinde in Berlin-

 

Gott kennt keine Ferien. Aber er hat nichts gegen Zeiten der Ruhe und Erholung. Nicht nur ständig machen und tun. Das hilft nicht weiter. Vielleicht hilft auch der folgende Rat aus einem Lied von Claudia Jung.

 „Einfach mal gar nichts tun, als sich nur auszuruhn

Ich geb mir selber frei .

Einfach mal gar nichts tun, ich leg die Füße hoch und wink den Tag vorbei.
Lass Fünfe grade sein, oho
Schenk mir Champagner ein ohoo.
Einfach mal gar nichts tun mit allem drum und dran,
Einfach mal gar nichts tun fuehlt sich Himmlisch an.

Ne ganze Stunde im Bad und dann die Zeitung in Ruh,
Ne Runde raus mit dem Rad und meine Mailbox bleibt zu.
Das Telefon wird einfach abgestellt, mit schönem Gruß an die Welt.“

 

Egal wo Sie die Ferien, den Urlaub oder den Sommer verbringen. Gott ist dabei.

Einen gesegneten und erholsamen Sommer wünscht

Norbert Hagemeister, Pastor

 

An(ge)dacht - 13. Juni 2020

 

Wir spielen in Gottes Mannschaft!

Liebe Gemeinde,

Sport oder gerade der Teamsport ist das, was viele Menschen begeistert, sei es Basketball, Volleyball, Hockey oder Fußball. Viele von uns haben eine Lieblingsmannschaft, welche wir anfeuern und auf deren Sieg wir hoffen. Für ein Team werden meist die besten Spieler ausgewählt, jene mit besonderen Fähigkeiten und die durch ihre Leistung herausstechen. Spieler einer Mannschaft werden als Stars verehrt und wir nehmen sie uns oft als Vorbild.

Schauen wir uns mal das Evangelium vom kommenden Sonntag (14.06) an. Jesus rief seine zwölf Jünger zu sich und sandte sie aus. Für wen entschied er sich da? Für die Besten, die Elite seiner Zeit? Für bekannte Stars?

Schauen wir uns seine Jünger mal näher an. Wir haben Petrus und Andreas, die einfache Fischer waren und nie eine Schule besucht hatten. Wir haben Thomas und Matthäus, der eine ist Zweifler, der andere ein Zolleintreiber. Dann haben wir noch die ziemlich temperamentvollen und jähzornigen Burschen Jakobus (der Ältere) und Johannes, sowie Philippus und Bartholomäus, zwei Grünschnäbel. Auch Thaddäus, Jakobus (der Jüngere) und Simon der junge Revoluzzer und Antagonist der Römer, holte er in sein Team. Judas bekam die rote Karte und flog wegen Foulspiels raus.

Das Team Jesu besteht nicht aus unerreichbaren Idolen. Die Jünger stechen nicht durch besondere Begabungen hervor. Sie sind Menschen wie du und ich. Jesus wählte diese Menschen aus, um das Christentum auf der ganzen Welt zu verbreiten und seine Rechnung ging auf. Der Erfolg war möglich, weil die Jünger Jesu auch andere Menschen in ihr Team holten und sie begeistern konnten. Frauen und Männer, Arme und Reiche, Handwerker und Studierte, Junge und Alte, alle haben sie ihren Beitrag geleistet und anderen Menschen vom Reich Gottes, von dessen Liebe und von Hoffnung erzählt.

Auch wir gehören heute noch zum Team von Jesus und auch unsere Aufgabe ist es, den Glauben und die Frohe Botschaft weiter zu geben. Dazu brauchen wir keine besonderen Begabungen, sondern Begeisterung. Schon die Jünger fragten Jesus nach dem Lohn für ihre Bemühungen. Was bekommen wir dafür, dass wir mitspielen? Was Jesus ihnen antwortete gilt auch heute noch für uns, nach dem Schlusspfiff gibt es einen großen Bonus, der nicht in Geld ausbezahlt wird, sondern als ewiges Leben.

Herzlichst

Ihre Janine Hellbach

 

   

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