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Pastoralverbund
Dortmund Mitte-Ost

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An(ge)dacht - 03. Dezember 2023

Liebe Schwestern und Brüder,

zugegeben, über den Engel auf der großen Tanne der Dortmunder Weihnachtsstadt hatte ich mir bis dieses Jahr keine größeren Gedanken gemacht. Wenn die Arbeiter aus vielen einzelnen Tannen den Baum aufschichten, merken wir in der Propstei, dass es nun langsam losgeht mit dem Advent, auch wenn es dann ja meist erst Mitte November ist. Diesmal war etwas anders. Plötzlich war da eine Kugel auf dem Baum und nicht nur ich fragte mich: Was soll das denn jetzt? Der Protest war groß und wenige Tage später war dann auch der Engel wieder da, wo er immer leuchtet. Eigentlich nur eine kleine Posse, aber auch mal ein Anlass, über christliche Symbole, Engel und die Weihnachtsgeschichte in einer zunehmend säkularen Gesellschaft nachzudenken. Wir feiern das Fest der Menschwerdung Gottes. Aber wen laden wir ein und wer möchte sich einladen lassen? Jesus kommt in unsere Welt, so wie sie ist, gestern, heute, immer. Die Botschaft des Engels „Euch ist heute der Heiland geboren", sie richtet sich an alle Menschen, längst nicht nur an uns Christen.

Diese Zusage ist auch eine Einladung, die Friedensbotschaft von Weihnachten immer weiter zu tragen. So erreicht auch in diesem Jahr trotz Krieg und widriger Umstände das Friedenslicht aus Bethlehem Dortmund. Das Licht findet seinen Weg in Kirchen, Häuser und zu den Menschen. „Auf der Suche nach Frieden" heißt das Motto in diesem Jahr. Auf unserer Erde haben Frieden und Vertrauen ihre Grenzen. Gottes Friede ist grenzenlos. Lassen wir uns von der Botschaft der Weihnacht inspirieren, einander in Liebe und Verständnis zu begegnen.

Ihnen allen wünsche ich von Herzen eine besinnliche Adventszeit.

Propst Andreas Coersmeier

An(ge)dacht - 19. November 2023

Liebe Mitglieder unserer Gemeinden!

NIE WIEDER IST JETZT!

Diese Mahnung konnten wir zum 85. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November häufig lesen – in den sozialen Netzwerken zum Beispiel, ja, sogar auf dem Brandenburger Tor war die Botschaft zu sehen. Dazu gedachten zahlreiche Menschen der jüdischen Opfer und setzten ein Zeichen gegen Antisemitismus in unserem Land. In einem gemeinsamen Statement der Evangelischen und Katholischen Kirche in Dortmund heißt es dazu:

„Wir sind solidarisch mit Jüdinnen und Juden hier bei uns in Dortmund. Und es beschämt uns, wenn wir in Gesprächen erfahren, dass Jüdinnen und Juden in Dortmund sich fast 80 Jahre nach dem Holocaust bei uns nicht mehr sicher fühlen und in Angst leben. Als Christinnen, Christen und Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft sind wir jetzt gefordert, gemeinsam gegen jegliche Form des Antisemitismus einzutreten."

Nie wieder ist jetzt: In der 2. Lesung am vorletzten Sonntag im Jahreskreis mahnt der Apostel Paulus zur Wachsamkeit. „Ihr aber, Brüder und Schwestern, lebt nicht im Finstern, sodass euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann." (1. Thess 5,4)

Diese Mahnung müssen wir auch heute ernst nehmen - in einer Zeit, in der antisemitische Straftaten zunehmen und jüdisches Leben durch die Sorge vor Anfeindungen und Angriffen bedroht wird. Seien wir also wachsam und stellen uns gegen jegliche Form des Antisemitismus, wo auch immer er uns begegnet. Nehmen wir unsere Verantwortung wahr, die wir als Christinnen und Christen in dieser Gesellschaft haben und treten allen entschieden entgegen, die sich auf die Seite des Terrors und des Hasses stellen. Nie wieder ist jetzt!

Eine gesegnete Woche,
Hubertus Wand

An(ge)dacht - 05. November 2023

Liebe Gemeinden!

Der November ist gekommen! Die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Die Temperaturen fallen und der Kreislauf von Werden und Vergehen ist deutlich spürbar.
Allerheiligen und Allerseelen bringen uns in Kontakt mit der eigenen Vergänglichkeit.
Volkstrauertag und Totensonntag sind weitere Tage im November, die uns den Tod vor Augen stellen.
Es wird uns deutlich, dass nichts in dieser Welt auf ewig Bestand hat. Alles verändert sich!
Das macht vielen Menschen Angst!
Angesichts dieser Tatsache fragen wir uns: Was wird bleiben?
Was gibt Halt in dieser unbeständigen Welt?
Ein Gedicht von Gerhard Engelsberger, das mir neulich in die Hände fiel, schaut auf die Hoffnung, die uns Christen erfüllen darf und lädt zur Meditation ein.

Sterben

Treuer Gott, - Sterben macht Angst.
Wir sind das Loslassen nicht gewöhnt.
Lieben, festhalten, beharren - das haben wir gelernt.
Das Geliebte hergeben, - das hat uns niemand beigebracht.
Unsere Endlichkeit ist uns bewusst.
Wir kennen unsere Grenzen.
Wir sehen das Sterben ein.
Die Einsicht ist uns kein Trost,
das Wissen nimmt uns nicht die Angst.
Herr Jesus Christus, - schenke uns Vertrauen,
nimm uns die Angst, - öffne uns die Tür,
lass uns deine Liebe spüren - in unseren Grenzen.
Sei du unser guter Herr - im Leben und im Tod.

Gerhard Engelsberger

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen,

Elmar Hake, Pastor

   

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